Startseite
Über Uns
Pflegeleitbild
Pflegekonzept
Pflegequalität
Versorgungsgebiet
Unsere Leistungen
Pflege Gutschein
Infothek
Downloads
Stellenangebote
Interessante Links
Kontakt
Impressum
Inhaltsverzeichnis

Pflegekonzept



Gründung und Standort des Pflegedienstes
Der Pflegedienst Ambulantes Krankenpflegeteam Mobilis wurde 1995 gegründet und ist eine selbständig wirtschaftende Einrichtung mit eigenen Geschäftsräumen im Orchideenweg 11 in 86199 Augsburg. Die Leitung des Pflegedienstes und zugleich Inhaberin ist Frau Uta Hanreich.

Versorgungsgebiete, Einzugsbereich
Die Patientenversorgung erstreckt sich über den gesamten südlichen Stadtbereich wie Göggingen, Leitershofen, Stadtbergen, Deuringen, Pfersee, Kriegshaber, Oberhausen, Bärenkeller bis nach Neusäß, Ottmarshausen und Gersthofen. Eine Ausweitung unseres Einsatzgebietes auf den ländlichen Bereich ist geplant.

Zielgruppe unseres Seniorenpflegedienst Mobilis
Zielgruppe des Pflegedienstes sind vor allem ältere-, alleinstehende-, schwerbehinderte- und chronisch kranke Menschen jeden Alters. Patienten die schon längere Klinikaufenthalte hinter sich haben oder sich noch in der Klinik befinden und aufgrund Ihres Zustandes nach einer Krankenhausentlassung die verschiedensten Aufgaben und Tätigkeiten des täglichen Lebens nicht mehr alleine bewältigen können und auf fremde Hilfe angewiesen sind.
Diese Patienten wie oben beschrieben können von uns in einem geplanten Pflege- und Betreuungsrahmen außerhalb der Klinik in Ihrer gewohnten häuslichen und familiären Umgebung versorgt werden, ohne auf die notwendige Hilfe verzichten zu müssen.

Personalausstattung, Qualifikation
Auswahl der Mitarbeiter erfolgt durch Nachweis Ihrer Qualifikation. Es werden nur examinierte Kranken- und Altenpflegekräfte beschäftigt. Wir legen größten Wert auf fachliche und soziale Kompetenz sowie Teamfähigkeit. Die Tätigkeiten und Kompetenzen sind in den Stellenbeschreibungen geregelt. Jeder neue Mitarbeiter erhält eine zweiwöchige Einarbeitungszeit.

Folgende Berufsgruppen werden in unserem Pflegedienst unter Vorlage der Examensurkunde beschäftigt.
exam. Krankenschwester-pfleger
exam. Altenpflegerin-pfleger
exam. Krankenpflegehelferin-helfer

Zweck und Aufgabe der Ambulanten Kranken- und Altenpflege
Die Ausweitung der privaten häuslichen Krankenpflege ist durch die Realität bedingt, daß

einerseits

ein zunehmender Bedarf für häusliche Pflege durch examinierte Fachkräfte besteht:

für Personen, die ohne entsprechende Pflegeversorgung in Krankenhäuser eingewiesen werden müssen.

für Personen, deren Krankenhausaufenthalte abgekürzt werden können, weil eine fachgerechte Pflege im häuslichen Bereich möglich ist.

für Personen, die nach einem Krankenhausaufenthalt noch der pflegerischen Betreuung bedürfen.

für Personen, die Anspruch auf Hilfe nach dem BSHG haben.

für Personen, die physikalisch-therapeutischer Behandlung und Übung bedürfen.

um alleinstehenden und älteren Menschen, deren Anteil der Bevölkerung ständig zunimmt, einen Aufenthalt in Alters- und Pflegeheimen zu ersparen, wenn sie zu Hause betreut werden können.

bei vorübergehendem oder ständigem Ausfall der Hausfrau und Mutter in Haushalten mit kleinen Kindern, in denen neben der Pflege der Kranken die Versorgung der Familie ein verbreitetes, ständiges Problem ist und bleibt.

an Haushaltshilfe für Versicherte, die zeitweise aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, Ihren Haushalt zu führen.

andererseits

die kostenintensivere Versorgung in Krankenhäusern und Pflegeheimen nicht erforderlich und nicht zu vertreten ist.

der Aufenthalt in Krankenhäusern und Pflegeheimen den Betroffenen, ihren Angehörigen und den öffentlichen Versorgungsträgern häufig finanzielle Probleme verursacht.

die staatlichen Stellen und öffentlich - rechtlichen Institutionen und Organisationen im Bereich der Versorgung und Betreuung Kranker und Hilfsbedürftiger den Bedarf nicht oder nicht ausreichend decken können.

Organisation der Krankenpflege Mobilis

Pflegeleitbild - Pflegeverständnis
liegt schriftlich vor.

Pflegemodell
Unsere Pflege orientiert sich an dem ganzheitlichen und bedürfnisorientierten Pflegemodell der fördernden Prozesspflege von Monika Krohwinkel. Die Pflege nach diesem Modell soll die Unabhängigkeit fördern und individuelles Wohlbefinden ermöglichen. Das Rahmenmodell ist aufgbaut in 13 Aktivitäten und existenzieller Erfahrungen des Lebens (AEDL). Die Pflegetätigkeit ist eingebunden in die Wahrnehmung der gesamten Lebenssituation des hilfebedürftigen Menschen, dadurch vermitteln wir Sicherheit und Geborgenheit. Unser pflegerisches Handeln verfolgt konkrete Zielsetzungen. Auf der Grundlage dieser 13 AEDLs erarbeiten wir für jeden unserer Patienten eine persönliche Pflegeplanung die alle individuellen Belange berücksichtigt.

Pflegesystem
Die Organisationsform nach welcher wir arbeiten ist die Bezugspflege (Bereichspflege). Jeder examinierte Mitarbeiter übernimmt über einen längeren Zeitraum konstant die Pflege mehrerer Ihm zugewiesener Patienten. Dabei trägt er die gesamte Verantwortung, auch für die administrativen Aufgaben der Pflege.

Die Vorteile dieses Pflegesystems ist ein guter Informationsfluss von Patient und dessen Angehörige zur Pflegeperson. Der Patient hat immer einen festen Ansprechpartner. Die Pflege wird transparent und orientiert sich an die individuellen Bedürfnisse des Patienten. Die Zuständigkeiten sind klar definiert. Die Pflegeperson arbeitet Ihrer Qualifikation entsprechend selbständig und eigenverantwortlich.

Der Patient-Pflege-Beziehungsprozeß wird gefördert. Der Aufgabenbereich unserer examinierten Krankenpflegekräfte umfaßt die geamte Palette der Leistungskomplexe des Pflegeversicherungsgesetzes mit grundpflegerischer, hauswirtschaftlicher Versorgung und Begleitdiensten bei Aktivitäten sowie die ärztlich verordneten Maßnahmen der Behandlungspflege.

Pflegeprozess
Um eine ganzheitliche Pflege durchführen zu können bedarf es einer umfangreichen Pflegeplanung und Pflegedokumentation. Es handelt sich dabei nicht nur um die schriftliche Festlegung der Pflegeverordnungen und deren Durchführung (= Pflegeplan), sondern beschreibt und dokumentiert den zwischenmenschlichen Beziehungsprozess, Patient - Pflegekraft, dessen Basis die Krankenpflege als ganzheitliche Pflege ist.

Die Pflegeplanung nach der wir arbeiten ist ein System, das aus 5 Handlungseinheiten besteht, die sich gegenseitig beeinflussen und regulieren = Regelkreis, und die auf ein gemeinsames Ziel - ganzheitliche Pflege ausgerichtet sind.

Der Pflegeprozeß ist zyklisch da sich alle Schritte (Handlungseinheiten) wiederholen. Diese sind die Sammlung von Informationen, Erfassung von Problemen und Ressourcen, Definition der Ziele, Planung der Maßnahmen, Durchführung der geplanten Maßnahmen und die Auswertung (Evaluation).

Werkzeug zur Umsetzung der Maßnahmen
Pflegeanamnese
sie enthält alle Informationen über den Patienten.

Erstbesuch, Informationssammlung und Biographiearbeit, Erfassen von Problemen und Ressourcen unter Berücksichtigung der AEDLs.

Unter Pflegeproblemen verstehen wir Beeinträchtigungen die den Patienten behindern oder belasten und die mit Pflegemaßnahmen verringert oder gar beseitigt werden können.

Pflegeziele (Nah- und Fernziele)
Festlegung der Pflegeziele die der Patient in einer bestimmten Zeit durch Pflege und Therapie (ärztliche Verordnungen) erreichen soll.

Planung der Pflegemaßnahmen
Die Planung der Maßnahmen basiert auf den individuellen und den generellen Problemen des Patienten. Die Aufnahme des Patienten und Erstellung der Pflegeplanung erfolgt durch eine examinierte Fachkraft. Im Pflegeteam werden klare Absprachen über die geplanten Maßnahmen getroffen. Alle Mitarbeiter sind über das Vorgehen und den Aufgabenbereich informiert. Um eine gleiche Qualität der Pflegemaßnahmen zu gewährleisten wurden Pflegestandards erstellt. Die Standards stellen eine Leitlinie für alle Mitarbeiter dar und sind für jeden verbindlich. Die Pflegestandards legen themen- und tätigkeitsbezogen fest, was die Pflegepersonen in einer konkreten Situation leisten sollen und wie diese Leistung auszusehen hat unter Berücksichtigung der Wünsche und Bedürfnisse des Patienten.

Durchführung der Pflege
Die Durchführung der Pflege geschieht anhand der geplanten Pflegemaßnahmen unter Ausführung der vorhandenen Pflegestandards. Abweichungen und Veränderungen werden im Pflegeverlaufsprotokoll schriftlich festgehalten. Der Patient wird  über alle Maßnahmen und Arbeitsschritte informiert sowie aktiv in die Pflege mit einbezogen.

Auswertung der Pflege
Die Auswertung der Pflege geschieht durch regelmäßige Teambesprechungen und regelmäßig durchgeführte Pflegevisiten. Weiterhin dient Sie uns zur Qualitätskontrolle durch häufige Überprüfung der korrekten Durchführung der Pflegeplanung, Pflegedokumentation sowie dem Leistungsnachweis über durchgeführte Maßnahmen.

Der Krankenpflegeprozess hat zum Ziel, auf systematische Art und Weise dem Bedürfnis des Patienten nach pflegerischer Betreuung zu entsprechen.

Durch das Führen eines aktuellen und umfassenden Patienten Dokumentationssystems in unserem ambulanten Krankenpflegedienst können wir einen lückenlosen Informationsfluss zur Einsicht für den behandelnden Arzt, für den Versicherungsträger und zum Zwecke der Leistungserfassung sicherstellen.

Darüberhinaus gibt uns diese Pflegedokumentation ständig eine gesichterte Informationsmitteilung über den Zustand und das Befinden des Patienten, garantiert die Kontinouität der Pflege und erhöht dadurch die Pflegequalität.

Ziele und Vorteile dieser Pflegedokumentation sehen wir in der Transparenz der Pflegeleistung, in der Sicherung der Pflegequalität sowie in der Darstellung einer umfassenden Pflegeleistung. Die Vorteile dienen wesentlich dem Patienten, dem Pflegenden und der Pflegeadministration.

Qualitätssicherung
Der Gesetzgeber hat in der ambulanten Krankenpflege allgemein gültige Qualitätskriterien eingeführt welche auf dem sogenannten Pflegequalitätssicherungsgesetz basieren. Die wichtigste Kriterien sind hier die interne sowie externe Sicherung der Pflegequalität.

Die interne Betrachtung der Pflegequalität beinhaltet die Kontrolle der Pflegeeinsätze unsererseits, um eine objektive Einschätzung vornehmen zu können.

Zur Betrachtung der subjektiven Einschätzung der Pflegequalität hingegen ist die aktive Einbeziehung von unseren Patienten und deren Angehörigen in das Kontrollsystem notwendig. Das heißt, es werden außerhalb unserer Pflegeeinsätze regelmäßige Besuche (Pflegevisiten) stattfinden die der Befragung von Patienten und Angehörigen dienen, um anschließend deren Angaben auswerten zu können.Teilnehmende Personen an den Pflegevisiten sind bei jedem Besuch die Pflegedienstleitung sowie die Bezugspflegekräfte.

Kommunikationsstrukturen, Ablauforganisation
In unserer Einrichtung liegt eine schriftliche Arbeitszeitregelung vor. Geregelt darin sind die Arbeitszeit, die täglichen Anwesenheitszeiten, der Dienstablauf für die Regelarbeitszeit sowie bei Mitarbeiterbesprechungen, u.a. Vorgehensweise bei Dienstausfall durch Krankheit.

Aufgrund einiger Mitarbeiter mit schulpflichtigen Kindern haben wir flexible Dienstzeiten eingeführt.

Gearbeitet wird in 2 Schichten (Früh und Spätdienst).

Tätigkeiten der Vorbereitungszeit
Anrufbeantworter abhören, Telefonnotizen anfertigen und weiterleiten. Übergabebuch einsehen. Patiententour ins Jahreskalenderbuch übertragen. Patientenschlüssel für die entsprechende Tour und KFZ Schlüssel aus dem Schlüsselkasten holen. Fahrzeugpapiere, Mobiltelefon und Pflegekoffer für Patiententour richten.

Tätigkeiten der Nachbereitungszeit
Betanken des KFZ bei weniger als 25% Tankfüllung, Fahrzeugpapiere in das entsprechende Ablagefach sortieren, bei Bedarf Mängelbericht schreiben und PDL informieren, schriftlicher Eintrag über Dienstverlauf ins Übergabebuch für nächste Schicht. Bei auftretenden Pflegeproblemen oder besonderen Vorkommnissen ist die PDL telefonisch zu informieren.

Bei der Gestaltung des Tagesablaufs / Patiententour werden die zeitlichen Wünsche des Patienten berücksichtigt. Die Patienten werden kontinuierlich, zu einer mit ihnen vereinbarten Zeit versorgt. Kleine Zeitverschiebungen (max. 30 Min.) ergeben sich aus Zwischenfällen wie Staus, längere Pflegezeiten oder Notfälle beim vorherigen Patienten. Auf eine patientenorientierte Arbeit wird wert gelegt.

Dienstübergaben
Die Übergabe erfolgt sowohl mündlich als auch schriftlich. Die Übergabezeiten finden in der Vor- und Nachbereitungszeit statt. Zur Dienstübergabe ist immer eine leitende Pflegekraft anwesend. Die Übergabe beschränkt sich auf das Wesentliche, zum Teil sind es Übergaben zwischen einzelnen Mitarbeitern und nicht dem gesamten Team. Der jeweilige Mitarbeiter bekommt bei Dienstübergabe nur die Informationen welche er tatsächlich für seine Patiententour benötigt. Übergreifende Informationen werden in Teambesprechungen gegeben. Eine schriftliche Übergabe gibt es im Übergabebuch. Auch hier werden nur wesentliche Informationen eingeschrieben. Bei Antritt der Dienstzeit ist jeder Mitarbeiter verpflichtet, in das Übergabebuch zu schauen. Dort sind u.a. täglich die anzufahrenden Patienten schriftlich aufgeführt. Die Patiententour wird dann ins Jahreskalenderbuch, welches jedem Mitarbeiter ausgehändigt wurde, übertragen. Die Patiententouren werden täglich am Abend für den nächtsten Frühdienst durch die PDL erstellt.

Teambesprechungen
Zweimal monatlich finden Teambesprechungen statt, die in der Gestaltung des Tagesablaufs / Tourenplanes berücksichtigt werden. Zur Teilnahme sind alle Mitarbeiter verpflichtet. Vorbereitet und geleitet wird die Teambesprechung von der leitenden Pflegekraft oder deren Stellvertretung. Im rotierenden Verfahren übernimmt jeweils ein Mitarbeiter das Schreiben des Protokolls. Nichtanwesende Mitarbeiter (z.B. durch Urlaub) sind verpflichtet dieses Protokoll zu lesen.

Die Inhalte der Dienstbesprechung sind:
Vorstellung, Fallbesprechung neuer Patienten, Pflegeplanungen, Besprechung der Dienstvorplanungen, Lösen von Dienstproblemen. Erklärung neuer gesetzlicher Vorgaben. Fragen zum Inventar, Pflege und Arbeitsmaterialien.

Abrechnung der erbrachten Pflegeleistungen
Unter unserer IK-Nr. sind wir als Leistungserbringer gegenüber den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen anerkannt. Es besteht ein Versorgungsvertrag nach §89 SGB XI mit der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern e.V.

Die Abrechnung der erbrachten Pflegeleistungen erfolgt direkt mit der zuständigen Kranken- und Pflegekasse des Patienten. Für Leistungen welche über die Sachleistungen hinausgehen muss der Patient wie in allen anderen Einrichtungen privat aufkommen.

Pflegeleistungen bei Patienten die einer privaten Krankenversicherung angehören werden mit dem Patienten privat abgerechnet.

Pflegevertrag
Nach §89 SGB XI ist es die Pflicht eines jeden Leistungserbringers vor Pflegebeginn mit dem Patienten einen Pflegevertrag zu schließen. In diesem Pflegevertrag müssen sämtliche Vereinbarungen über Pflegeleistungen, Kosten sowie Kündigungsfristen enthalten sein. Dieser Pflegevertrag ist in 3facher Ausfertigung zu erstellen,   1. Kopie für den Patienten, 2. Kopie für den Leistungserbringer (Pflegedienst) 3. Original für die zuständige Kranken- und Pflegekasse des Patienten, welcher der ersten Abrechnung zur Kostenübernahme beiliegen muss.

In unseren Pflegeverträgen gibt es keine Kündigungsfristen, d.h. der Patient kann ohne Angabe von Gründen die Pflege mit sofortiger Wirkung aufkündigen.

Schulussbemerkung

Hinsichtlich der Zielgruppe beziehen wir uns hier auf ältere-, behinderte-, chronisch- und psychisch kranke Menschen.

Die Ursachen für die mangelnde Fähigkeit zu einer selbständigen Lebensführung, können zum einen in unterschiedlichen Arten von Behinderung und den daraus resultierenden Beeinträchtigungen der Betroffenen liegen, zum anderen in der mangelnden Fähigkeit der Gemeinschaft, mit andersartigen Menschen umzugehen, der letztere gemeinte Personenkreis wird üblicherweise unter geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung infolge körperlicher Erkrankung beschrieben.

Unser ambulanter Alten- und Krankenpflegedienst ist als Alternative zu einem Daueraufenthalt in einem Alten- oder Pflegeheim zu sehen. Die ambulante Krankenpflege ist eine Hilfeform die auch in anderen sozialen Bereichen als Alternative zu stationären Betreuungsformen bereits an Bedeutung gewonnen hat und weiter gewinnt (u.a. in der Behinderten- und Jugendhilfe, Betreutes Wohnen, Langzeitwohngruppen für psychisch Kranke und alte Menschen sowie Sozialpsychiatrischen Diensten).

Verallgemeinert wird diese Dienstleistung von Menschen benötigt, die vorübergehend oder dauerhaft ohne Unterstützung durch fremde Hilfe nicht zu einer selbständigen Lebensführung in der Lage sind.

Durch die damalige Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung, die als vorrangiges Ziel die häusliche Pflege vor der Heim- und stationären Pflege hat, hoffen wir durch die Arbeit in unserem ambulanten Krankenpflegedienst, durch qualifiziertes Krankenpflegepersonal und durch engagiertem Einsatz einen Beitrag zur Verbesserung der Pflegequalität in der häuslichen Krankenpflege leisten zu können.

Bei der Entscheidung ob Pflegegeld oder Sachleistung sollte berücksichtigt werden, daß der Einsatz von Fachkräften zu einer Entlastung der Familie beiträgt, und auch die Pflegebedürftigen durch Rehabilitationsmaßnahmen von qualifizierten Pflegekräften mehr Lebensqualität gewinnen. Die Pflege erfordert hohe Einsatzbereitschaft und viel menschliche Zuwendung welche für den Pflegebedürftigen von großer Bedeutung ist.

 


Top

Copyright Krankenpflegeteam Mobilis 2007 | info@augsburgpflege.de